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Niklas Kiechle zieht die Konsequenzen aus seiner gesundheitlichen Situation und wird dem TSV 1899 Blaustein in der kommenden BWOL-Saison nicht mehr als Spieler zur Verfügung stehen.


Im Januar 2016 begannen die Schmerzen im Bereich der Leiste, welche zu einem dauerhaften Begleiter geworden sind. Für den Aufstieg biss der langjährige Leistungsträger auf die Zähne, nach dem Sieg gegen den TSV Weinsberg und dem damit verbundenen Gewinn der württembergischen Meisterschaft unterzog er sich der bildgebenden Diagnostik. Eine angeborene Reifungsstörung des Hüftgelenks, eine sog. Hüftdysplasie, sowie eine Schambeinentzündung lauteten die Diagnosen. Die Schambeinentzündung besserte sich zwar im Laufe der Monate konservativer Therapie, die Schmerzen aber blieben. Auf den Studenten trifft die gängige Expertenmeinung zu, dass chronischen Leistenschmerzen nach vier Wochen zumeist verschiedene Krankheitsbilder zu Grunde liegen und eine Zuordnung schwierig ist. Ein zusätzlich im Verlauf entdeckter Leistenbruch wurde operativ versorgt und es keimte kurz Hoffnung auf, dass der lange Leidensweg inklusive Besuchen bei zahlreichen Ärzten mittelfristig beendet sei und der Spielmacher sozusagen als „Neuzugang“ in der kommenden Runde seine erste Spielzeit in der vierthöchsten deutschen Handball-Liga angehen könnte.

Doch weit gefehlt, auch nach dem grundsätzlich erfolgreich verlaufenen Eingriff plagen den 24-Jährigen weiterhin unverändert die Schmerzen in der Leiste, in Ruhe und verstärkt bei Belastung. So rückt die Hüftdysplasie wieder in den Vordergrund, deren Therapie in einer komplexen knöchernen Umstellungsoperation des Beckens besteht und eine langwierige Nachbehandlung beinhaltet. Bezüglich einer Rückkehr auf das sportliche Leistungsniveau ist der Ausgang ungewiss - für Kiechle aber nicht mehr entscheidend: „Ich habe bisher immer alles für den Handballsport investiert, vor allem auch körperlich. Die lange Pause samt den vielen bezüglich der Schmerzen erfolglosen Therapieversuchen hat meinen Blickwinkel verändert. Ich möchte erst einmal schmerzfrei aufwachen, den Alltag schmerzfrei erleben und im zweiten Schritt wieder überhaupt irgendeine sportliche Belastung bewältigen können. All das kenne ich schon gar nicht mehr. Ob und in welchem Ausmaß Handball wieder möglich sein wird, bleibt abzuwarten. Entscheidend ist aber der langfristige Weg, obgleich mir die Absage nach fünf tollen Jahren an der Blau sehr schwer gefallen ist. So können aber beide Seiten besser planen, die Verantwortlichen im Rahmen der Kaderzusammenstellung und ich für meine Gesundheit.“

2011 folgte der dynamische Rückraumspieler als damals 19-Jähriger seinem Förderer Stephan Hofmeister in den Lixpark, wo er sich prächtig entwickelte und maßgeblich am stetigen Aufschwung des TSV beteiligt war. Die Rot-Weißen verlieren mit ihm aber nicht nur einen Leistungsträger in Abwehr und Angriff, sondern auch einen sehr engagierten und beliebten Menschen neben der Platte. „Niki“ brachte seine während des Studiums erworbenen IT-Kenntnisse für die Website und den Social-Media-Auftritt der Handballabteilung ein, gestaltete die Jugendarbeit mit und war immer da, wenn man ihn brauchte.

An dieser Stelle möchten WIR unserer Nummer 9 „DANKE“ sagen und wünschen Niklas nur das Beste für den bevorstehenden (Genesungs-)Weg!

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