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SV Remshalden - TSV Blaustein (15:19) 33:34

Sieg in letzter Sekunde

 

Die Vorzeichen für die sonntägige Partie, auswärts gegen Remshalden, waren perfekt. Alle Spieler waren fit und motiviert. Die direkten Verfolger aus Plochingen und Pforzheim verloren Tags zuvor ihre Partien und dadurch wurde das Spiel der Blausteiner ein „4“ Punktespiel um den Kampf um die Aufstiegsrelegation und die Meisterschaft. 

Die Blausteiner kamen nur schwer die Partie. Dies lag zum einen an einer etwas phlegmatischen Einsatzbereitschaft und zum anderen an zwei schnelle frühe zwei Minuten-Strafen. Die Jungs um Abwehrchef Jan Behr waren des Öfteren schlichtweg einen Schritt zu spät und bekamen dadurch keinen richtigen Zugriff in der Abwehr. Diese Defensive Schwäche nutzte Remshalden immer wieder gekonnt aus. Torchancen wurden kreiert und auch genutzt. Langsam kamen die Blausteiner besser in die Partie. Die Angriffsleistung des TSV war in der ersten Halbzeit der Garant dafür, dass die Mannschaft in der Partie blieb und darüber hinaus auch das Spiel in der ersten Halbzeit bestimmen konnte. Immer wieder wurde der Ball schnell nach vorne getragen und der freie Mann gesucht. Dieser befand sich meist auf den Außenbahnen, unabhängig ob Links oder Rechts. Die Flügelzange der Blausteiner erwies sich an diesem Sonntag als sehr effizient. So konnte der Vorsprung langsam aber stetig immer ausgebaut werden. Über 5:6, 8:10, 10:14 bis zum 14:19 Halbzeitstand. Bei 14 Gegentreffer nach 30 Minuten sollte man eigentlich zufrieden sein und dennoch bereitete die gebotene Defensive dem Trainer Tim Graf immer wieder Bauchschmerzen. Phasenweise zu inkonsequent wirkte die Offensive 5:1-Abwehr an diesem Tag.

Die zweite Halbzeit startete und die ersten beiden Treffer gehörten den Blausteinern. Die Spieler um Kapitän Steffen Spiß dachten wohl nun, dass dieses Spiel ein Selbstläufer wird. Die Bereitschaft weiter „Vollgas“ zu geben wurde nun peu à peu eingestellt. Dann bekamen wir auch noch zwei schnelle hintereinander folgende zwei Minuten-Strafen. Remshalden nutze diese größte Schwächephase der Blausteiner aus. Die Spieler aus Remshalden schafften es immer wieder sich positive Ereignisse zu erzeugen und puschten sich dadurch immer weiter an. Bei den Blausteiner lief in dieser Phase einfach nichts zusammen. Im Angriff wurde die Bewegung eingestellt. Zu statisch agierten nun die Blausteiner. Ein Rückzugsverhalten wurde nur im Ansatz gezeigt und dadurch konnte der Gegner immer wieder schnelle Treffer erzielen. War man mal fei vor dem Tor, hat man einfach verworfen. Einfach alles lief gegen die Blausteiner. Auch die zwischenzeitlich genommene Auszeit durch Trainer Tim Graf zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Remshalden drehte die Partie und hatte nach 46. Minuten die erste Führung mit 27:26 ihrerseits inne.

Nach einem zwischenzeitlichen 4 Tore-Rückstand in der 53. Spielminute, begangen nun die Blausteiner endlich wieder gemeinsam Handball zu spielen. In den letzten zehn Minuten hatte Remshalden das Pech zwei 2-Minuten Strafen zu kassieren. Dies halfen natürlich den Blausteinern umso mehr. Nun wurde wieder zurück gelaufen, konsequent zu gepackt und vorne mit Entschlossenheit der Abschluss gesucht. Die Blausteiner Jungs schafften wieder den Ausgleich nach 57:08. Remshalden ließ jedoch nicht locker und erhöhte zum 33:32. Die letzte Minute hat begonnen und das Momentum war auf Seiten von Remshalden. Blaustein nimmt die Auszeit. Das Unentschieden muss her. So lautete die Devise.

Der angesagte Spielzug wurde diszipliniert runter gespielt und am Ende konnte Philipp Frey knapp dreißig Sekunden vor Schluss zum 33:33 ausgleichen. Remshalden gehörte nun der letzte Angriff. Die Abwehr war bis in die Haarspitzen hoch motiviert und voller Konzentration. Remshalden fängt an das Spiel aufzuziehen. Viel Querbewegungen und Einläufer waren im Angriff zu sehen. Am Kreis stand der Gegner frei und musste „nur“ angespielt werden. Doch dieses Wörtchen „nur“ erwies sich situationsbedingt mehr als schwierig. Dazu noch eine gute Abwehrleistung, welch dem Passgeber so störte, dass dieser den Ball, aus Sicht der Remshaldener, tragischerweise wegwarf. Dieses Geschenk nahm Jan Behr dankenswerter Weise an und schickte Philipp Frey auf Reisen. Dieser netzte den Ball fünf Sekunden vor Schluss zum 33:34 Endstand ein.

 

Blaustein gewinnt dadurch am Ende glücklich die Partie. Niemand konnte sich so recht auf der Heimfahrt über diesen Sieg freuen. Natürlich sind diese zwei Punkte aufgrund der Tabellenkonstellation absolut Gold wert. Jedoch trübte die schwankende und gebotene Leistung die Feierlichkeiten. Aber morgen können WIR uns auch wieder darüber freuen. In solchen Phasen ist es wie so oft und allen Sportsfreunden mehr als bekannt. Wenn man bei solchen Partien „oben“ steht, gewinnt man solche Spiele. Steht man „unten“, so verliert man diese. 

Sei es drum. Wir haben einen weiteren Sieg in der Tasche und diese zwei Punkte motivieren umso mehr für das kommende letzte Heimspiel in dieser Saison. Es ist Derbytime. Die TSG Söflingen ist in der Lixhalle zu Gast. Dieses Spiel ist ja eh immer etwas besonderes. Aber als i-Tüpfelchen kommt noch oben drauf: An diesem Spieltag können WIR bereits die Aufstiegsrelegation sichern.


Es spielten: Beha, Ruhland; Behr (3), Hoßfeld (1), Hellmann, Frey (11/3), Kiechle (4), C. Spiß (7), Glück, S. Spiß (2), Wowra (1), Terbeck, Rapp (5/1), Wieja.

Sportliche Grüße
Sebastian Schmid, Sportlicher Leiter

 

 

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