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Das schreibt der Gegner:

Am Ende fehlt auch die Cleverness

SG H2Ku muss sich bei der Heimniederlage gegen Blaustein erst in den letzten Minuten geschlagen geben



Der Spitzenreiter wankte, aber er fiel nicht. Mit 28:33 (14:15) musste sich die SG H2Ku Herrenberg am Abend gegen den TSV Blaustein geschlagen geben. Auch wenn der Sieg der Gäste letztlich verdient war, konnten die 400 Zuschauer in der Markweghalle noch bis kurz vor dem Schlusspfiff auf eine Überraschung ihrer Mannschaft hoffen.

Eigentlich ist nur das Erwartete eingetreten. Der Tabellenführer von der Blau siegte mit fünf Toren Differenz bei der personell arg gebeutelten SG H2Ku. Und trotzdem sah man den Trainer der Gastgeber selten so enttäuscht wie nach der gestrigen Niederlage. So hatte Alexander Job auch nach dem Schlusspfiff noch einige Minuten länger für seine Ansprache an sein Team in der Kabine gebraucht. Auch wenn er sich zum Inhalt natürlich bedeckt hielt, war schon im Spielverlauf auch von außen zumindest etwas davon erkennbar.

„Heute haben wir einen möglichen Sieg hergeschenkt“, ließ er sich Alexander Job dann aber doch entlocken. Gemeint war damit, dass die Fehleranalyse eher in der eigenen Mannschaft zu suchen war als bei der Klasse des Gegners. Dieser hatte allerdings mit dem Selbstvertrauen eines Tabellenführers auch die nötige Ruhe und Cleverness im Gepäck, um einige brenzlige Situationen schadlos zu überstehen.

Von Beginn an entwickelte sich dabei ein munteres Spiel auf beiden Seiten. Die Gastgeber konnten dabei auf Max Fuhrmann zurückgreifen, der gestern auch seine Torgefährlichkeit auf der halblinken Position unterstreichen konnte. Durch den weiterhin verletzungsbedingten Ausfall von Christian Rau (Alexander Job: „Hier wollte ich erst gar kein Risiko eingehen“) erhielt erneut Youngster Janne Böhm auf der anderen Angriffsseite lange Einsatzzeiten. So standen dann Christian Dürner und Yannik Schopp für die Spielmacherposition zur Verfügung.

Allerdings war den Hausherren anzumerken, dass ihnen die offensive Deckung des TSV Blaustein so gar nicht schmeckte. Immer wieder streuten die Gäste damit Sand ins Getriebe der SG H2Ku. „Wenn wir jede Woche mit anderen Spielern Abläufe erarbeiten müssen, kann zwangsläufig keine Routine entstehen“, fand Alexander Job durchaus Verständnis dafür. Was den Coach aber schon in der ersten Hälfte aufstieß, war die fehlende gedankliche Frische bei vielen seiner Akteure: „Klare taktische Absprachen wurden nicht erkannt oder umgesetzt“. Die Folge: Die Abstimmung fehlte besonders in der Abwehr, der Spitzenreiter nutzte dies weidlich aus, ohne dafür brillieren zu müssen.

So war es dann auch wenig verwunderlich, dass die Hausherren nach dem 3:3 nach acht Minuten bis zum Pausenpfiff nur noch einem Rückstand hinterherliefen. Nur dank eines Doppelschlages in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit war die Partie beim 14:15 noch offen.

Nach dem Seitenwechsel kam die SG H2Ku zwar weiterhin motiviert und kämpferisch überzeugend aus der Kabine, das Ergebnis spiegelte dies aber nicht wider. Im Gegenteil. Innerhalb von nur vier Minuten schraubte der TSV seinen Vorsprung auf ein 18:23. Wieder waren es eher die eigenen Fehler, die den Gästen in die Karten spielten. So gewann nach vierzig Minuten auch der lautstarke Anhang aus Blaustein die Oberhand. In den folgenden Minuten konnte der Tabellenführer diesen Vorsprung auch relativ gelassen verwalten.

Was danach, etwa zu Beginn der Schlussviertelstunde dann auf dem Parkett der Markweghalle passierte, lässt sich wohl nur als Lauf bezeichnen. Binnen vier Minuten wurde das zwischenzeitliche 22:26 in einen Gleichstand verwandelt (26:26, 50.). Der TSV Blaustein wankte, die Halle stand Kopf. Zum perfekten Glück fehlte eigentlich nur noch der Führungstreffer. Und tatsächlich hatte die SG H2Ku gleich zweimal im Tempogegenstoß die Möglichkeit, frei vor dem Torwart, die Partie zu drehen. Auch Gästetrainer Tim Graf wusste, dass „wir in dieser Phase das Spiel auch verlieren konnten“.

Sie taten es aber nicht, weil gleich beide Konterchancen vergeben wurden. Von anderer Cleverness zeigte sich jetzt der TSV Blaustein. Vom Doppelschlag zum 26:28 sollte sich der Gastgeber nicht mehr erholen. Nach dem Anschluss zum 27:28 schlugen die Blausteiner gleich fünfmal in Folge zu und gewannen so am Ende mit 28:33.

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass auch den Spitzenteams in der momentanen Situation beizukommen ist. Allerdings bedarf es dazu auch einer optimalen Leistung aller Spieler. „Bei manchen meiner Akteure klaffen Anspruch und Realität ein Stück weit auseinander“, diktierte Alexander Job dann auch der Presse abschließend in die Notizblöcke. Mit Moral und Einsatz hat dies aber kaum etwas zu tun. Auch gestern gingen die Akteure physisch wieder über die Schmerzgrenze. Und so kann man trotzdem optimistisch auf das wichtige Heimspiel am kommenden Samstag gegen den TV Weilstetten blicken.

Da kann sich Jan Kussmann verbiegen, wie er will, am Ende entführen die Gäste beide Punkte aus Herrenberg

Quelle: Facebook Herrenberg

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