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Spielbericht TSV Blaustein – TV Bittenfeld II   30:37 (15:16)

Blaustein verliert erstes Heimspiel dieser Saison.

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Ohne ihren Abwehrchef Jan Behr, welcher verletzungsbedingt nicht mitspielen konnte, kassierten die Blausteiner am Ende 37 Gegentore und verloren, auch in dieser Höhe verdient, mit 30:37. Lange hat man in der Lixhalle nicht mehr eine so hohe Anzahl an Gegentoren bekommen.

Unter der Trainingswoche machten sich bereits die Strapazen der letzten Wochen deutlich bemerkbar. Gleich drei Spieler konnten aufgrund ihrer Blessuren nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Adrian Wowra, Patrick Rapp und Jan Behr mussten passen und zwei von Ihnen bissen am Samstag auf die Zähne. Dennoch starteten die Spieler von Tim Graf gut in die Partie. Das erste Tor gehörte den Bittenfeldern. Dann steigerten sich die Blausteiner. Die Abwehr stand gut und im Angriff wurde geduldig der freie Mann gesucht. So konnte man immer wieder über die Außenposition, vor allem in Person von Philipp Frey, zum Torabschluss kommen.  Es schien fast schon so, als hätten die Bittenfelder das Handballspielen im Bus gelassen. Die Blausteiner setzten sich langsam aber stetig ab. Als beim Spielstand von 12:8, ein Bittenfelder regelgerecht bei einem Foul im Gegenstoß die Rote Karte sah, dachten wohl die Spieler von der Blau, dass dieses Spiel ein Selbstläufer wird.  Und wie so oft im Sport, kann jedoch genau solch eine Aktion, auch der fehlbaren Mannschaft als Initialzündung dienen und neue Kräfte mobilisieren.  

Die höchste Führung verzeichnet das Protokoll beim 15:8 in der 22. Minute.  Doch an dann geschah genau dies, vor was der Schreiberling immer predigt,…  Man ruhte sich auf die bisherige gezeigte Leistung aus und investierte nicht mehr genug in das Spiel. Das nutzten die Mannen um Thomas Randi gnadenlos aus.

Die Blausteiner agierten nun zu selbstsicher und ließen alles an Entschlossenheit und Konsequenz vermissen. Technische Fehler schlichen sich bei fast jedem Angriff ein und in der Abwehr hat man wohl als Vorbild „die Löcher des Schweizerischen Emmentalers“  sich zu Herzen genommen.  Kein Blausteiner Spieler konnte in der Abwehr einen Zugriff auf seinen Gegenspieler bekommen. So glichen die Bittenfelder, welche sich nun sichtlich steigerten, binnen 8 Minuten aus und gingen sogar mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Blausteiner agierten weiterhin fahrig und Bittenfeld, gerade in Person von Martin Kienzle, dominierte den zweiten Spielabschnitt. Die Bittenfelder überzeugten mit einer abartigen Effizienz im Angriff. Da auch die Blausteiner Keeper nichts zu fassen bekamen, war fast jeder Wurf ein Tor. Und genau so lief das Spiel im Grunde genommen die letzten 30 Minuten ab. Blaustein investierte immer weniger und Bittenfeld  wurde engagierter und ließ nie nach. Sie kämpften um jeden Ball und waren gewillt, das Spiel klar für sich zu entscheiden. Dies gelang dem TVB II am Ende völlig klar und auch verdient mit 30:37.

Das solche Spiele kommen werden, war und ist uns mehr als bewusst. Wir können nicht erwarten immer auf dem Hohen Niveau zu spielen, wie wir es die letzten 6 Spieltage getan haben. Hinzu kommt auch einfach die Belastung der Spiele, sowohl physisch als auch psychisch. Gerade nach dem letzten Aufwind und den gelungenen Derbysieg letzte Woche, ist die mentale Stärke erst einmal aufgebraucht und man fällt, gerade auch wegen dem „Höhenflug“, umso tiefer. Diese Niederlage ist für uns aber überhaupt kein Beinbruch. Die Höhe der Niederlage ist auf den ersten Blick vielleicht zu hoch und dennoch wissen wir auch, dass jede Mannschaft in der BWOL in der Lage ist 40 Tore zu werfen, wenn diese, wie an diesem Spieltag gesehen, gelassen wird.  Aktuell stehen wir  immer noch besser da als erwartet und grüßen weiterhin vom Tabellenplatz eins.  Wer hätte das nach 12 Spieltagen gedacht.

Wir wissen diese Niederlage sehr gut einzuschätzen und werden das Spiel sicherlich aufarbeiten. Genügend Zeit hierfür haben wir. Die Blausteiner werden die spielfreie Zeit nutzen um sich zu erholen und sich gewissenhaft auf den nächsten Gegner vorzubereiten.
Jetzt heißt es Mund abwischen, genieren und die Niederlage einfach zu akzeptieren.  Die Möglichkeit zur Widergutmachung wird schneller kommen als man denkt.

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Ihr Sebastian Schmid

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Das schreibt die Presse:

Südwest-Presse Ulm am Montag, den 26.11.2018

Blaustein und Söflingen verlieren

 

Wer 37 Gegentore in eigener Halle kassiert, der hat ein Problem. Das musste der TSV Blaustein erfahren, der in der Baden-Württembergliga mit 30:37 (15:16) gegen den TV Bittenfeld II verlor. Da auch Verfolger HSG Konstanz II in Neckarsulm patzte (29:29) bleiben die Handballer um Tim Graf aber an der Tabellenspitze.Vor allem das Fehlen des verletzten Abwehrchefs Jan Behr machte sich schmerzlich bemerkbar. Allerdings erst im Laufe der Partie, zunächst agierten die Blausteiner in der Abwehr gut und spielten ihre Angriffe geduldig aus. Besonders Philipp Frey wusste sich über Außen in Szene zu setzen. Mit 15:8 (22.) führten die Gastgeber und begannen sich auf dieser Führung auszuruhen.

Überheblichkeit machte sich breit. Während die Konsequenz in der Abwehr verloren ging, wurden im Angriff technische Fehler produziert. Binnen acht Minuten war die Führung weg und man ging mit einem 15:16-Rückstand in die Pause. Genauso ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Vor allem Martin Kienzle (10 Tore) bekamen die Blausteiner überhaupt nicht in den Griff. Fast jeder Wurf des TV Bittenfeld landete im Tor. Am Ende setzte sich die Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen klar durch: Der TV Bittenfeld nahm beim 37:30-Erfolg verdient beide Punkte mit.

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Auch die TSG Söflingen gab bei der 28:35-Niederlage eine Führung aus der Hand. Noch in der 40. Minute hatten die Gäste mit 22:21 vorn gelegen. Fast noch schwerer als die verlorenen Punkte wiegt ein weiterer Ausfall: Dennis Hartmann verletzte sich in der 25. Minute am Fuß und konnte nicht mehr weiterspielen. Den Start verschliefen die Söflinger und brauchten eine Weile ehe sie beim 6:6 (10.) wieder im Spiel waren. Das einzige Manko bis zur Halbzeit waren die vielen Gegentore, die man sich einfing. Gerade als man erstmals mit zwei Toren in Führung lag (14:12/25.), brachte Hartmanns Verletzung die TSG aus dem Tritt. Dennoch konnte sie eine 17:16-Führung in die Pause retten.

Im zweiten Spielabschnitt hielten die Söflinger ihren Vorsprung bis zur 40. Minute, doch dann verloren sie komplett den Faden. Im Angriff wurde zu schnell der Abschluss gesucht, in der Abwehr verlor man den Zugriff auf Alexander Velz, der mit drei Treffern in Folge die SG Köndringen mit 24:22 (44.) in Führung brachte. Die Gastgeber spielten sich in einen Rausch, den die TSG nicht stoppen konnte und somit gehörig unter die Räder kam. Mit der dritten Niederlage in Folge ist der Anschluss an die obere Tabellenregion verloren. Die nächste Aufgabe wird nicht leichter: Am Samstag kommt die HSG Konstanz II.   (ses, pkl)

TSV Blaustein – TV Bittenfeld (15:16) 30:37
TSV-Tore Frey 12/3, S. Spiß 5, C. Spiß 3, Wowra 3, Rapp 3, Hoßfeld 2, Hellmann 1, Staiger 1.

SG Köndringen – TSG Söflingen (16:17) 35:28
TSG-Tore Dürner 8/3, Francik 6, Kraft 4, Voika 4, Schaaf 2/1, Klett 2, Hartmann 2.

Quelle: Südwest-Presse Ulm

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