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TSG Söflingen – TSV Blaustein 31:29 (12:13)

4. Liga: Blaustein gewinnt zum ersten Mal gegen die TSG Söflingen

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Was war das für ein Spiel? Das Derby erfüllte vollumfassend das, was es im Vorfeld versprach. Die Halle war vorbereitet. Diverse Stände luden zum beruflichen Informationsaustausch ein. Essbares vom Grill, sowie reichliches an kalten isotonische Hopfengetränke wurden serviert. Ebenso gab es einen liebevollen dekorierten Sektstand. Das Zuschauerinteresse war groß und die Spannung, Emotionen und Leidenschaft der Gäste stiegen von Minute zu Minute an.  Die Rahmenbedingungen für solch ein Derby waren demnach gegeben. Alle waren bereit für den Anpfiff.  

Blaustein brachte wieder die offensive 3:2:1-Deckung in Rennen. Die TSG agierte mit einem sehr offensiven Vorgezogenen, welcher immer wieder den Spielaufbau der Blausteiner bewusst störte. Am Anfang der Partie hatte Blaustein leichte Vorteile gegenüber Söflingen. Die Mannen um Trainer Tim Graf spielten mit Umsicht die Angriffe herunter und erspielten sich dadurch immer wieder einen Mann frei. Das Resultat war nach knappen zehn Minuten eine 2:5 Führung. Doch Söflingen ließ nicht locker und zeigte auch im Angriff immer wieder die Schwachstellen im Blausteiner Abwehrverbund auf. Hier ergaben sich teilweise große Lücken, welche von den Söflingern gnadenlos ausgenutzt wurden. Nach einem „Kreisel“ brach Philipp Eberhardt auf der halbrechten Seite durch und verwandelte den schönen Spielzug souverän im Tor. Anschließend kam er jedoch so unglücklich auf, dass er minutenlang liegen blieb und auch nicht mehr weiterspielen konnte.

Das Spiel ging weiter und immer noch dasselbe Bild. Blaustein mit leichten Vorteilen. Doch Söflingen ließ nicht locker und war immer Brand gefährlich. Die Blausteiner waren nicht in der Lage den gegeben Vorteil auszunutzen und weiter davon zu ziehen.  Man merkte allen Beteiligten an, dass sie keine Fehler machen wollten. Fast jedes Missgeschick wurde von der gegnerischen Mannschaft sofort bestraft. So ging es mit einem 12:13 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit war anfangs im Grunde genommen wie die erste. Blaustein setzte sich ein wenig ab (14:17; 37. Min.), doch Söflingen hielt dagegen und erhöhte  den Druck auf die Blausteiner. Nun fingen die Blausteiner ihrerseits an Fehler zu machen, welche Söflingen sofort ausnutzte und sich dann sogar noch absetzten konnte. Von einem 17:19 in Minute 39, drehten  die Spieler von Trainer Steffen Klett die Partie zum 25:22 in Minute 48 um. Viele der Blausteiner Anhänger dachten nun in dieser Phase: „Das kann doch nicht schon wieder so enden“. Jetzt kam es wohl zu dem Schlüsselereignis der Parte, welches sich auf die Psyche beider Mannschaften auswirkte: Spielstand 25:23, knapp zehn Minuten vor Spielende, 7-Meter  für Söflingen. Andreas Schaaf, welcher bis Dato alle seine 5 Würfe von der Linie souverän verwandelte, scheiterte mit einem Heber an Samuel Beha, welcher sich hierfür ordentlich hat strecken müssen. Statt in dieser Phase nun 3 Tore hinten zu legen, konnte Blaustein mit Wowra und Frey den Ausgleich, binnen einer Minute, wieder herstellen. Durch einen Doppelschlag durch Adrian Wowra konnte sich Blaustein fünf Minuten vor Spielende zum entscheidenden 26:28 absetzten. Söflingen konnte immer wieder auf ein Tor verkürzen, doch Blaustein hatte immer die passende Antwort parat und siegte am Ende verdient mit zwei Toren Vorsprung.

Am Ende haben die Blausteiner eine wahnsinnige Moral bewiesen. Waren wir 40 Minuten anfangs die leicht bessere Mannschaft, konnten wir aus einem drei Tore Rückstand noch einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung herausspielen. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Jungs von der Blau immer weiter entwickeln und jeden Spieltag eine neue positive Erinnerung gestalten. Man wird für das belohnt, was man auch investiert. Dies nehmen wir so mit und versuchen darauf aufzubauen ohne falsche Ansprüche zu stellen. Wir haben mit diesem Sieg wieder einen Schritt in Richtung unseres Zieles gemacht. Und so lange wir nicht unser Ziel (Klassenerhalt, ca. 28 Punkte) erreicht haben, werden wir daran hart arbeiten und uns nicht von diesem Weg abkommen lassen.   

Selbst für die vereinseitige Berichterstattung  ist nach solch einem Spiel eine neutrale Bewertung sehr schwierig in Worte zu fassen. Nach gewissem Abstand vom Geschehen, kann ich nur ein Resümee ziehen: „Was für ein geiles Spektakel und Handballspiel!“ und dass, liebe Leserinnen und Leser, hätte ich auch nach einer Niederlage geschrieben. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Ein unglaubliches Niveau beider Mannschaften. Die Leidenschaft, Motivation und der Wille war allen anzumerken und es war, wie versprochen, ein Handballspiel, welches mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird!

Am Ende des Berichtes wollen wir noch Philipp „Ebbse“  Eberhardt eine gute und schnelle Genesung wünschen! Solch eine unnötige schwerwiegende Verletzung braucht niemand und vor allem nicht Du! Wir hoffen dich bald wieder im Trikot zu sehen und geben Dir auf diesem Weg mit: „Come Back Stronger!“.

Es spielten: Beha, Ruhland; Behr (3), Hoßfeld (1), Hellmann, Frey (11/3), C. Spiß (6), Glück, S. Spiß (3), Wowra (5), Terbeck (2), Staiger, Rapp, Wieja.

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Ihr Sebastian Schmid

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Das schreibt die Presse:

Südwest-Presse Ulm am Sonntag, den 18.11.2018

Blaustein gewinnt das Handball-Derby in Söflingen

Ulm / Sebastian Schmid 17.11.2018

Der TSV Blaustein hat zum ersten Mal überhaupt gegen die TSG Söflingen gewonnen und dank des 31:29 (13:12)-Erfolgs die Tabellenführung in der BWOL verteidigt. Die 1.000 Zuschauer sahen in der Ulmer Kuhberghalle ein bis zum Ende spannendes Duell der beiden am höchsten spielenden Teams der Region. Nachdem Blaustein bis in die zweite Halbzeit leichte Vorteile hatte, diese aber nicht in eine höhere Führung ummünzen konnte, drohte die Partie aus Sicht der Gäste zu kippen. Eine Viertelstunde vor dem Ende zogen die Söflinger auf 24:21 und 25:22 davon. Dann aber leisteten sich die TSG-Alteure ein paar Fehler, die der Ligaprimus eiskalt bestrafte und sich nach dem 25:25 eine 2-Tore-Führung erkämpfen konnte. In einer umkämpften Schlussphase behielt das Team von Trainer Tim Graf dann die Nerven. Rechtsaußen Christoph Spiß machte mit seinem Treffer zum 31:29, 15 Sekunden vor dem Abpfiff den umjubelten Derbysieg der Blausteiner perfekt.

Quelle: Südwest-Presse Ulm

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Das schreibt die Presse:

Südwest-Presse Ulm am Montag, den 19.11.2018

Handball: Söflingen kann Blausteins Lauf nicht stoppen

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Nach 60 intensiven Spielminuten waren die Trainer sichtlich mitgenommen. Tim Graf musste nach dem 31:29 (13:12)-Derbysieg seines TSV Blaustein erst einmal kräftig durchschnaufen, ehe er erleichtert aufatmen konnte. Sein Gegenüber Steffen Klett war hingegen ordentlich bedient, schließlich hatte nicht viel gefehlt und seine Söflinger hätten vor 1000 Zuschauern in der heimischen Kuhberghalle den Spitzenreiter der BWOL zu Fall gebracht. Doch im dritten Jahr in der vierten Liga wirken die Blausteiner deutlich gefestigter als zu ihren Anfangszeiten. „Letzte Saison hätten wir dieses Spiel noch verloren“, war sich Graf nach dem Schlusspfiff dann auch sicher. Doch in der Endphase leisteten sich seine Schützlingen kaum Fehler und konnten so zum ersten Mal überhaupt Söflingen bezwingen.

Zunächst passierte allerdings wenig, was vor allem an den starken Abwehrwehrreihen lag. Sowohl Graf als auch Klett setzten auf eine offensive 3:2:1-Deckung, gegen die sich der Gegner schwer tat, Lösungen zu finden. Tore waren in der Anfangsphase Mangelware und kamen zumeist durch Fehler und daraus resultierenden Gegenstößen zustande. Nach sieben Minuten waren gerade einmal vier Treffer gefallen (2:2).

Erst danach boten sich Lücken in den Defensivreihen. Eine davon nutzte Philipp Eberhardt zum 3:5 aus Söflinger Sicht. Allerdings verletzte sich der Kreisläufer dabei ohne gegnerische Einwirkung am linken Knie und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Feld.

TSG-Routiniers drehen auf

In einer stets umkämpften, aber keineswegs unfair geführten Partie drehten die Söflinger nach einem 12:13-Halbzeit-Rückstand und einem zwischenzeitlichen 15:18 zur Mitte der zweiten Halbzeit auf. Maßgeblich daran beteiligt waren die beiden TSG-Routiniers Andreas Schaaf und Simon Dürner, der trotz seiner bis dahin 63 Saisontore den größten Teil der ersten Halbzeit auf der Bank verbracht hatte. Dank vier Treffern dieses Duos zogen die Hausherren von 21:21 auf 25:22 davon. Schaaf hatte zehn Minuten vor dem Ende per Siebenmeter die Chance auf das 26:23, doch der Linksaußen wollte es per Heber über seinen ehemaligen Teamkollegen Samuel Beha zu schön machen – und setzte den Ball aufs Tornetz. „Über die ganze Partie hinweg war es, was die Anzahl der Fehler betrifft, von uns ein gutes Spiel. Aber am Ende machen wir halt die zwei, drei Fehler zu viel und verlieren das Spiel“, ärgerte sich Trainer Klett.

Die Ex-Söflinger Adrian Wowra und Philipp Frey trafen in der Folge zum 25:25, ehe Moritz Bittner zum letzten Mal in diesem Spiel die Hausherren in Front brachte (26:25). Ein Doppelschlag von Kreisläufer Wowra dreht die Partie dann zugunsten der Blausteiner (27:26), die in den letzten sechs Spielminuten die Nerven behielten und stets zwei Treffer vorlegten.

Dabei waren es vor allem die Außen Frey und Christoph Spiß, die Manuel Weinbuch im TSG-Tor keine Chance ließen und den Sieg sicherten. Mit seinem Treffer 18 Sekunden vor dem Ende zum 31:29 machte der jüngere der Spiß-Brüder von Rechtsaußen alles klar und sorgte damit im fünften Anlauf für den historischen ersten Erfolg gegen Söflingen.   (seb)

Tore TSG: Schaaf 7/5, Francik 5, B. Klett 4, Kraft 3, Dürner 3/1, Fimpel, Bittner, Hartmann je 2, Eberhardt 1.

Tore TSV: Frey 11/3, C. Spiß 6, Wowra 5, Behr, S. Spiß je 3, Terbeck 2, Hoßfeld 1.

Quelle: Südwest-Presse Ulm

 

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