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Handball 4. Liga: TSV Blaustein – SG H2Ku Herrenberg 33:28 (16:13)

Blaustein ist weiterhin im „Flow“

 

 

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Auch die spielstarke Spielgemeinschaft aus Haslach/Herrenberg/Kuppingen konnte keine Punkte aus der Lixhalle entführen. Blaustein siegt nach einer Leistungssteigerung in den letzten 15 Spielminuten souverän mit 33:28.

Als die Schiedsrichter pünktlich um 20:00 Uhr das Spiel anpfiffen sahen die Gäste in der Lixhalle einen verhaltenen Anfang beider Mannschaften.  Keiner der beiden Kontrahenten wollte so richtig „Gas  geben“ und waren sichtlich dazu bestrebt die Fehler so gering wie möglich zu halten.  So pendelte das Spiel bis zur 12. Minute, Spielstand  5:5,  dahin und keine Mannschaft konnte sich absetzten. Bei den Gästen war dies mehr als nachvollziehbar. Mit lediglich 8 Feldspielern reisten die „Job“- Schützlinge an die Blau. Zu dem schon großen Lazarett an Langzeitverletzten gesellte sich an diesem Abend auch noch kurzfristig Dominic Rose hinzu. Somit hatte Alexander Job noch eine Alternative weniger im Rückraum. Dennoch konnten die Herrenberger auch mit geringer Personaldecke ihre Klasse unter Beweis stellen. 

Blaustein spielte wie gewohnt mit einer offensiven 3:2:1 Abwehr und hielt hierdurch u.a. die Räume für Sandro Münch in Schach. Waren die Blausteiner jedoch einmal Unaufmerksam und boten ihm Raum, so konnte er gekonnt aus der Distanz einnetzten. Die in den letzten Spielen hervorragende Abwehrarbeit  um Mittelblock Jan Behr war an diesem Abend nicht ganz so auf der Höhe. Sie war keineswegs schlecht, jedoch schlichen sich das ein oder andere Mal kleine Fehler ein, welche sofort vom umsichtigen Spielgestalter Christian Dürner ausgenutzt wurden.  

Diese kleine „Abwehrschwäche“ konnte Blaustein aber kompensieren. WIR konnten an diesem Abend auch im Angriff überzeugen. So wurden die Tore  größtenteils schön herausgespielt und man hatte dadurch „einfache“ Tore erzielen können. Als Blaustein zum 8:6 in der 15. Minute erhöhte nahmen die Gäste eine Auszeit. In dieser Zwischenpause hat wohl Tim Graf die richtigen Worte gefunden. Blaustein agierte nun bissiger in der Abwehr und die daraus resultierende Momente konnten gekonnt bis zur Pause zum 16:13 umgesetzt werden. Diese Phase wurde bei den Blausteiner von Paddy Rapp und Jannik Staiger geprägt. Vor allem letzterer konnte das ganze Spiel hinweg mit einer 100%igen Quote überzeugen und erzielt glatte 5 Treffer aus teilweise unmöglichen Winkeln.

Nach der Halbzeitpause verschliefen die Blausteiner den Spielbeginn. Zu fahrig wurde nun im Angriff agiert und die teilweise auch erzwungen technischen Fehler wurden von den Herrenbergern ausgenutzt. So kamen die Gäste immer näher heran bis sie schließlich in der 40. Minute den Ausgleich zum 19:19 warfen. Dies zwang Tim Graf zur einer Korrekturmaßnahme seiner Mannschaft. Auch diese Auszeit zeigte wieder Wirkung. Die Blausteiner motivierten sich nochmal  und warfen nun alles in die Waagschale. Bei jedem auf dem Spielfeld konnte man in den letzten 15 Minuten erkennen, dass man das Spiel alsbald wie möglich entscheiden will.  Unterstützung bekamen sie von ihrem Torhüter Yannik Ruhland, welcher über 60 Minute auf der Platte stand. Mit unglaublichen Paraden von freien Würfen in dieser Phase trug er maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Mitunter zwei entschärfte 7 Metern hatte er am Ende weit mehr als 18 Paraden auf der Habenseite und zeigte damit eine überragende Leistung an diesem Abend.

Blaustein zog das Tempo an. Die mannschaftliche Geschlossenheit im Angriff gefiel jedem in der Lixhalle. So wurden wieder die Bälle umsichtig verteilt und der stets freie Mann konnte den Ball im Tor unterbringen. Am Ende waren die Tore bei allen Spielern gleichmäßig verteilt. Dadurch trug jeder Blausteiner seinen Anteil zum gemeinsamen Erfolg bei, welcher am Ende in Zahlen ausgedrückt in einem souveränen 33:28-Sieg gipfelte.

Fairer halber muss jedoch auch erwähnt werden, dass in dieser Phase bei den tapfer kämpfenden Herrenbergern nun die enge Personalsituation ihre Nachwirkung zeigte. Im Interview nach dem Spiel zollte Alexander Job seinen Mannen für die gezeigte Leistung Respekt. Gratulierte jedoch auch den Blausteinern: „Mit dieser engen Personalsituation und einem wie in dieser Zeit aufspielenden TSV Blaustein haben wir keine Chance“.

Die Mannen um Kapitän Steffen Spiß sind gerade wahrlich im „Flow“. Sie stehen mit 12:4 Punkten nach knapp einem Drittel der Saison auf den zweiten Tabellenplatz. WIR wissen jedoch auch diesen Sachverhalt richtig einzuschätzen.  Die Saison ist noch sehr lange und auch WIR werden vermutlich der Belastung auch noch Tribut zollen müssen und in eine nicht so euphorisierende Phase gelangen.  Aber aktuell dürfen WIR uns freuen und auf dem bisher Gezeigten weiterhin aufbauen. Das Selbstvertrauen müssen WIR nun die Koffer packen und am kommenden Feiertag mit an den Bodensee nehmen. Dort wird um 14:30 Uhr dann das tabellarische Spitzenspiel gegen Konstanz II stattfinden. (Busabfahrt für das Team und Fans ist um 9.30 Uhr)

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Ihr Sebastian Schmid

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Das schreibt der Gegner:

Und es wurden wieder weniger... Mit nur noch acht Spielern und zwei Torhütern kämpften unsere Jungs bis zum Umfallen und führten auch mit 20:19. Am Ende reichte die Kraft allerdings nicht. Es hieß 33:28 für den TSV Blaustein.

SG H2Ku muss beim TSV Blaustein der dünnen Personaldecke Tribut zollen

Mit einer Niederlage im Gepäck trat die SG H2Ku Herrenberg am Samstag die Rückreise vom Auswärtsspiel beim TSV Blaustein an. Das 28:33 (13:16) beim Tabellenzweiten war aber nicht das Ergebnis einer enttäuschenden Leistung. Vielmehr wurde die Mannschaftsstärke vor dem Anpfiff noch einmal weiter ausgedünnt.

Es hätte zur Fahrt ins Blautal wohl gar keines großen Busses bedurft. Nur noch ein Häuflein von acht einsatzbereiten Feldspielern plus zwei Torhütern stand am Samstag zur Abfahrt in Herrenberg bereit. Neben den bekannten Verletzten meldeten sich unter der Woche nun auch noch Jan Kussmann mit alter Knieverletzung und Dominic Rose mit einem grippalen Infekt in Richtung Lazarett ab. Erfreulich war aber die Tatsache, dass Marvin Seeger zeitweise wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte. So gab dann kurzerhand Jannis Mezger sein Debüt als Mannschaftsverantwortlicher auf der Bank der SG H2Ku. Auch wenn der langzeitverletzte Linkshänder natürlich nicht eingesetzt werden konnte, war zumindest quantitativ ein positiveres Bild gegeben. Dass dieser tiefe Griff in die psychologische Trickkiste am Ende nicht von Erfolg gekrönt war, lag dann natürlich auch an der Qualität des Gegners.

Beiden Seiten war im Vorfeld klar, dass die Partie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen engen Verlauf nehmen würde. Und so kam es dann auch. Die Startviertelstunde verlief auch nahezu im Gleichschritt. Christian Dürner zog die Fäden als Spielmacher und konnte vor allem auch in Halbzeit eins als Vollstrecker glänzen. Beide Abwehrreihen praktizierten ihre gewohnt offensive Variante. Allerdings sah sich Coach Alexander Job zwischendurch auch gezwungen, vom 3:2:1 auf ein 5:1 zu wechseln. Einerseits musste das Team mit den Kräften haushalten, andererseits fand der Tabellenzweite immer wieder die Lücken im Defensivverbund der Gäste.

Der erste Kulminationspunkt war dann genau drei Minuten lang, als sich der Gastgeber vom 11:10 auf 14:10 (23.) absetzen konnte. Ein vergebener Strafwurf und eine Zweiminutenstrafe für Christian Dürner nutzen die Blausteiner eiskalt. Auch wenn sich der Gäuclub schnell wieder fing, mit 16:13 ging die erste Halbzeit trotzdem an den TSV.

Der zweite Durchgang sollte zunächst klar im Zeichen der Gäste stehen. Zwar ließ der erste Treffer volle drei Minuten auf sich warten, das 16:14 durch Alexander Zürn erzeugte bei der SG H2Ku so etwas wie Aufbruchsstimmung. Als der starke Sascha Marquardt zum 18:18 traf (39.), fing die Partie praktisch bei Null wieder an. Dem Kapitän blieb dann die erstmalige Führung beim 19:20 vorbehalten. Allerdings sollte der Treffer von Christian Dürner den zweiten und auch entscheidenden Kulminationspunkt einläuten. In schöner beziehungsweise dann unschöner Regelmäßigkeit trafen abwechselnd Patrick Rapp, Christoph Spiß und Jan Marco Behr sieben Mal ins Schwarze und zogen mit dem 26:21der SG H2Ku Herrenberg elf Minuten vor dem Ende praktisch den Zahn.

„Uns hat am Ende einfach die Kraft gefehlt. Bei acht Feldspielern ist einfach nur verständlich“, nahm der Alexander Job nach Spielschluss sein Team aus der Schusslinie. Der Kraftakt gegen einen Gegner, der seinen zweiten Tabellenplatz durchaus legitimiert sah, hatte natürlich Spuren hinterlassen. Unkonzentrierte Würfe und voreilige Abschlüsse ließen in den Schlussminuten dann keinen Zweifel mehr am verdienten, aber um 2-3 Tore zu hoch ausgefallenen Sieg der Hausherren aufkommen.

Die nächste Herausforderung wartet für die SG H2Ku am nächsten Samstag erneut auswärts. Dann geht es zum TV Weilstetten, der seinerseits gestern der HSG Konstanz 2 beim 29:28 in deren Halle die erste Saisonniederlage zufügte.

 

Quelle: Facebook

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