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TSV Blaustein - TSV Weinsberg (17:11) 30:25

Blaustein siegt souverän 30:25 gegen ersatzgeschwächte Weinsberger

Die Blausteiner begangen stark. So stellte man von Anfang an eine solide und kampfstarke Abwehr aufs Parkett. Die Weinsberger taten sich von Beginn an sichtlich schwer gegen die Offensive Abwehrvariante. Aus der starken Abwehr heraus konnte die Blausteiner durch schnelles Tempospiel und eine gute Chancenverwertung ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Insbesondere Joshua Hoßfeld konnte dabei durch platzierte Rückraumwürfe glänzen. Blaustein dominierte fortan über 60 Minuten das Spiel und hatten zu jeder Zeit eine passende Antwort parat.

An die gute erste Halbzeit wurde auch nach der Pause weiter angeknüpft. Trainer Graf konnte dabei allen Spielern Spielzeit ermöglichen. Fanden die Weinsberger zu Beginn der zweiten Halbzeit doch mal einen Weg durch die Blausteiner Abwehr, entschärfte ein starker Beha im Blausteiner Gehäuse zahlreiche Bälle. Nachdem in der 43. Minuten das 24:15 auf der Anzeigetafel stand, konnten die Weinsberger in den letzten 15 Minuten noch Ergebniskorrektur betreiben.

Es spielten: Beha, Ruhland; Behr (1), Hoßfeld (5), Hellmann, C. Spiß (6/2), Glück (1), S. Spiß (3), Wowra (3), Terbeck (1), Werner, Staiger (6), Rapp (4/1), Wieja.

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Ihr Sebastian Schmid

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Das schreibt die Presse.

Südwest-Presse Ulm am Montag, den 15.10.2018

Blausteiner Glückseligkeit

 

Lange hatten die Blausteiner Viertliga-Handballer auf ihr traditionelles Weinfest hingefiebert. Der gemeinsame Antrieb ist klar: Gleich nach dem alljährlichen Spielwochenende in der Narrenhochburg im Februar ist schließlich das Weinfest das größte Ereignis für die Ballwerfer aus dem Blautal.

Allzu oft schon lag der Fokus daher nicht auf irgendeinem Punktspiel im Weinfest-Rahmenprogramm, dieses Mal freilich gaben die Mannen um Trainer Tim Graf ihrem Anhang genügend Anlass, hernach fröhlich anzustoßen: Gegen den TSV Weinsberg feierten die Gastgeber in einer voll besetzten Lixsporthalle einen 30:25-Heimsieg.

Speziell um den Seitenwechsel trumpften die gut eingestellten Blausteiner mächtig auf. Aus einem 14:10-Vorsprung (26. Minute) erarbeiteten sie sich ein komfortables wie sicherlich vorentscheidendes 22:11-Polster (37.). In diesen Momenten hatten die durcheinander gewirbelten Weinsberger, die durchaus ambitioniert in die Runde gestartet waren, mächtig Glück, dass sie nicht auch noch in eine verheerende Klatsche krachten.

Aber wie das halt an der Blau so ist: Den deutlichen Sieg bereits vor Augen, das Weinfest im Hinterkopf – so ließen es die Gastgeber Gang um Gang gemütlicher angehen. Daher kamen die Weinsberger in einer insgesamt fairen Begegnung noch zu einer deutlichen Ergebniskosmetik. Das 30:25 schmeichelte den Gästen nach dem Spielverlauf jedenfalls durchaus. Die Blausteiner müssen nun alle Sinne wieder schnellstens schärfen, denn bereits am Freitag geht es zum Auswärtsspiel nach Pforzheim.

„Eine gute Leistung“

Die Handballer vom Liga-Rivalen TSG Söflingen erholten sich derweil von der Niederlage gegen den TV Bittenfeld und gewannen gestern gegen die SG Herrenberg 34:29 – und somit das fünfte Spiel in dieser Runde der Baden-Württembergliga. Damit festigten die Söflinger den Platz im oberen Tabellendrittel und verfolgen weiterhin die überraschend starken Aufsteiger aus Konstanz und Bittenfeld.

TSG-Trainer Steffen Klett quittierte seinem Team eine gute Leistung. „Wir hatten nach dem freien Wochenende eine intensive Trainingswoche. Wir wussten, dass der Gegner sehr ähnlich spielt. Wir haben aus dem Spiel gegen Bittenfeld gelernt, wie man gegen eine 3:2:1-Deckung spielt.“ Mit der Abwehrleistung war Klett zwar nicht zufrieden, dennoch ist ihm ein 40:39-Erfolg lieber als eine 20:21-Niederlage.

Im vierten Heimspiel in der Kuhberghalle zeigten beide Teams eine Leistung, mit der zunächst keiner der beiden Trainer zufrieden sein konnte. Es mangelte zwar nicht an der Angriffsleistung, dafür in der Abwehr. Die Herrenberger erwischten den besseren Start in die Partie und gingen mit 2:0 in Führung. Nach den ersten fünf Minuten ohne Tor drehten die Söflinger auf und erzielten vier Tore in Folge. Im weiteren Verlauf schenkten sich beide Teams im Angriff nichts und schlossen oftmals erfolgreich ab.

Weder die Abwehrreihen noch beide Torhüter sahen dabei glücklich aus. Über 6:4 (11.), 8:6 (14.) und 13:11 (20.) lebten die TSG-Handballer von ihrem Zwei-Tore-Polster. Aus Paraden von Manuel Weinbuch und einer zeitweise stabileren Abwehr resultierte binnen fünf Minuten eine 17:12-Führung, die die Gäste bis zur Halbzeit jedoch wieder auf drei Tore (20:17) verkürzen konnten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten beide Teams da weiter, wo sie noch im ersten Spielabschnitt aufgehört hatten. Weiterhin fiel pro Minute mindestens ein Tor. Erst nach einer knappen Viertelstunde wurden die erfolgreichen Abschlüsse der Gäste weniger. Die Söflinger spielten sich dadurch einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung heraus, den sie über 28:24 (46.) zum 32:28 (56.) transportierten. Herrenberg schwanden in der Schlussviertelstunde die Kräfte mitzuhalten, dazu vernagelte Manuel Weinbuch das Tor. Beim 31:28 vergab die Spielgemeinschaft zunächst einen Siebenmeter, holte sich den Abpraller, der erneut einen Strafwurf zur Folge hatte, den die Gäste ebenfalls liegen ließen.

Mit dem 34:29-Heimerfolg holten die Söflinger damit den fünften Sieg im siebten Spiel und setzen sich mit den Blausteinern an der Tabellenspitze hinter Konstanz und Bittenfeld fest. Bei Aufsteiger Zizishausen geht’s für die TSG weiter.   (tom/pkl)

Handball-Stenogramm

TSV Blaustein – TSV Weinsberg (17:11) 30:25
Tore: C. Spiß 6/2, Staiger 6, Hoßfeld 5, Rapp 4/1, S. Spiß, Wowra je 3, Behr, Glück, Terbeck je 1.

TSG Söflingen – SG Herrenberg (20:17) 34:29
Tore: Schaaf 7/3, Dürner, Voika je 7, Kraft, Eberhardt je 4, Klett 3, Hartmann 2.

Quelle: Südwest-Presse Ulm

 

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