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It’s Derbytime in Ulm: Harter Fight um wichtige Punkte im Abstiegskampf

Nicht nur, dass die beiden Ulmer Teams in der 4. Liga dringend zwei Punkte benötigen um im Kampf um den Klassenerhalt Abstand zu den Abstiegsplätzen zu erhalten, sorgen Derbys immer für Highlights im Handballkalender. Die Brisanz wird zudem vom Wechsel von Samuel Beha nach Blaustein untermauert. Hingegen werden der TSV und die TSG im Jugendbereich gemeinsame Wege beschreiten (Bericht Montag, den 26.03.2018). Ein Wechselbad der Gefühle.

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Söflingen hat vermeidlich den Vorteil, die letzten beiden Partien gewonnen zu haben. Dadurch haben sie sich einen minimalen Puffer zu Blaustein und den weiteren Abstiegskandidaten erarbeitet. Doch mit Platz 9 und 5 Punkten Vorsprung sind auch sie noch lange nicht „gesichert“. Der TSV Blaustein braucht nach drei bitteren Niederlagen dringend die Punkte um sich noch Chancen auf den Klassenerhalt zu sichern.

In der BWOL-Derby-Bilanz steht es nach drei Begegnungen 5:1 aus Söflinger Sicht, wobei das Team von Trainer Tim Graf sich im Hinspiel in dieser Saison die sog. „Butter vom Brot“ hat nehmen lassen. „Das war für mich ein verlorener Punkt“, sagte Tim Graf direkt nach dem Spiel. „Wir haben fast das ganze Spiel über geführt, waren meiner Meinung nach auch besser, haben dann aber in Überzahl oft überhastet abgeschlossen. Das zieht sich leider so schon durch die vergangenen Jahre.“ Diese Mankos muss das Team abstellen und an die Einstellung und Leistung gegen Herrenberg anknüpfen. „Wenn die Jungs sich wie in Herrenberg präsentieren und die Torhüter nicht ‚warm‘ werfen, ist für uns alles drin“, freut sich Co-Trainer Jan Behr auf die Begegnung.

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Achtung: Das Derby findet am Donnerstag, den 29.03.2018 um 20.00 Uhr in der Lixhalle, Blaustein statt.

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Planungen für 2018/19 sind finalisiert

Nachdem Lars Wittlinger den TSV zum Saisonende verlassen wird, konnten die Verantwortlichen Samuel Beha von unseren heutigen Gegnern der TSG Söflingen verpflichten. „Er ist seit einigen Jahren unser Wunschkandidat auf dieser Position.“ so Team-Manager Ingo Behr, „Nun hat es geklappt.“ Der 26-Jährige bringt einiges an Erfahrung aus der 3. Liga und seinen vielen Jahren in der BWOL mit. „Die Leistung unserer diesjährigen sehr jungen Torhüter war häufig durchwachsen. Da erhoffen wir uns natürlich Konstanz von Samuel, die der Abwehr mehr Sicherheit und Rückhalt bieten kann.“ begründet Trainer Tim Graf die Entscheidung.

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Das schreibt die Presse.

Südwest-Presse Ulm am Donnerstag, den 29.03.2018

Alles schaut auf den Torhüter

Handball Heute steht Samuel Beha bei der TSG Söflingen zwischen den Pfosten. Nächste Saison wird er für Derbygegner Blaustein spielen.

Von Manuela Harant

Quelle: Südwest-Presse Ulm, Copyright Matthias Kessler

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Wenn heute zur Prime Time um 20 Uhr der Anpfiff zum Handballderby zwischen den Viertligisten TSG Söflingen und TSV Blaustein erfolgt, steht ein Mann ganz besonders im Fokus. Nicht, wie vielleicht erwartet, der scheidende TSG-Coach Gabor Czako, sondern einer seiner Torhüter. Just vor dem brisanten Lokalduell, in dem es um nicht weniger als Punkte für den Klassenerhalt geht, gaben beide Klubs den Wechsel des Söflingers Samuel Beha zum TSV Blaustein bekannt – zur Sommerpause wohlgemerkt. Lässt Trainer Czako den zuletzt stark aufspielenden Keeper neben dem gleichwertigen Manuel Weinbuch auflaufen, bringt das noch einmal einen ganz anderen Aspekt ins ohnehin stets leidenschaftlich geführte Lokalduell: Schafft Beha wie zuletzt gegen Remshalden wieder 15 Paraden und wäre damit der entscheidende Mann bei einem Sieg im fremden Revier, könnte er seinem künftigen Klub letztlich die beiden Punkte verwehrt haben, die er zum Klassenerhalt braucht – und schließlich selbst als Verlierer dastehen.

Das ist dem 26-Jährigen, der am Saisonende sechs Jahre in Ulm spielte, zwar bewusst. „Aber dieseTatsa che geht für mich komplett außen vor“, schwört Beha, sich dennoch voll für seinen aktuellen Klub ins Zeug zu legen: „Ich bin bis zum letzten Spieltag Spieler der TSG Söflingen, und da wäre es schlimmer, wenn ich mir irgendetwas vorwerfen lassen müsste. Deshalb gebe ich erst recht Vollgas.“ Zumal es dem inzwischen in Ulm lebenden und arbeitenden Samuel Beha nicht leicht gefallen sein dürfte, den Verein zu verlassen, der ihm stets das volle Vertrauen zwischen den Pfostsen gegeben hatte.

„Wir haben es bei ihm schon seit ein paar Jahren probiert“, sagt Blausteins Coach Tim Graf, „aber jetzt hat es endlich geklappt, ihn zu uns zu lotsen.“ Nach dem Karriereende von Adi Konkel war der TSV Blaustein schon vergangene Saison fieberhaft auf der Suche nach einem gestandenen Nachfolger. Doch Beha blieb zunächst standhaft, und die Youngster Yannik Ruhland (22) und Lars Wittlinger (18) mussten es richten – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. „Uns fehlt hier einfach die Konstanz und die Erfahrung“, erklärt Graf. Beha selbst sagt, er habe „nach sechs schönen Jahren bei der TSG einfach eine neue Herausforderung gesucht“ – unabhängig von der Tatsache, dass in Söflingen durch den bevorstehenden Trainerwechsel ebenfalls ein Umbruch ansteht. „Das hat damit nichts zu tun“, beteuert Beha, der nach eigener Aussage „viele Gründe für und viele gegen den Wechsel“ gefunden hat.

Vor dem Derby heute jedenfalls ist er emotional heiß wie eh und je. „Wer will das Derby schon verlieren?“, fühlt sich der TSG-Stammkeeper an der Ehre gepackt. Er will einfach an die starke Leistung der Vorwoche anknüpfen. „Eine gute Formkurve hilft natürlich“, sagt der 26-Jährige. Blaustein verspüre mit fünf Punkten Rückstand auf Söflingen zwar den größeren Druck, „aber auch wir sind noch nicht ganz durch“, meint Beha angesichts der Tatsache, dass bis zu fünf Teams absteigen können. „Wir brauchen die Punkte unbedingt und wollen sie auch holen“, sagt TSV-Trainer Tim Graf. Mal sehen, wer diemsal das Zünglein an der Waage sein wird.

Die Ausgangslage vor dem Lokalduell

Der eine muss, der andere möchte gerne gewinnen. So könnte man die Konstellation zwischen dem TSV Blaustein und der TSG Söflingen heute Abend um 20 Uhr in der Blausteiner Lixsporthalle gut beschreiben. Die Söflinger wähnen sich mit 22:26 Punkten und Mittelfeldrang neun vermeintlich in Sicherheit, während die Blausteiner als Zwölfter mit 17 Pluspunkten gleichauf mit vier Teams auf den Abstiegsrängen 13, 14 und 15 sind. TSV-Trainer Tim Graf hofft durch diese Konstellation allerdings auf einen kleinen Vorteil: „Wenn sich das Spiel über den Kampf entscheidet, haben wir es mit der Drucksituation im Hinterkopf vielleicht etwas besser“, meint Graf.   (mha)

Quelle: Südwest-Presse Ulm

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BWOL-inTeam: Heute mit unserem Linkshänder Tobias Weiler #17:

Du hast, genau wie Rupert letztes Jahr noch in der Zweiten gespielt und dir in dieser Saison einen Platz im Kader der 1. Mannschaft erarbeitet. Wie blickst du bisher auf deine Saison zurück?

Mit meiner persönlichen Entwicklung während der Vorbereitung, aber auch in der laufenden Runde bin ich äußerst zufrieden. Auch was meine Spielzeit angeht, wurden meine Erwartungen übertroffen. Bis kurz vor Ende der knapp 3-monatigen Vorbereitung war noch nicht klar, ob es für den Sprung nach oben überhaupt eichen wird. Während meinem Studium in Stuttgart habe ich bei der HSG Ostfildern in der Württemberg-Liga einige Erfahrungen sammeln können, doch die BWOL ist nochmal etwas Anderes.

Im Spiel gegen Herrenberg wäreetwas me hr drin gewesen. Wie bewertest du das Spiel und welche positiven Aspekte soll die Mannschaft heute mit in das Spiel gegen die TSG Söflingen nehmen?

Wir haben letztes Wochenende kein schlechtes Spiel gemacht und Herrenberg steht nicht umsonst auf Platz vier, mit Aufstiegschancen in die 3. Liga. Da war vor dem Spiel klar, dass sie vor heimischer Kulisse alles geben werden, damit die Punkte Daheim bleiben. Wir haben eine stabile Abwehr gestellt und im Angriff die Vorgaben des Trainerteams gut umgesetzt. So konnten wir freie Torchancen herausspielen. Wie auch schon im Spiel gegen die TuS Steißlingen fehlte es an der Chancenverwertung. Dann wird es natürlich schwierig so ein Auswärtsspiel zu gewinnen. Wir müssen im heutigen Derby auf der Abwehrleistung und der Struktur im Angriff des letzten Spiels aufbauen.

Heute gehts im Derby um sehr viel. Wie wird das Team es heuteschaffen die wichtigen Punkte in der Lixhalle zu behalten? Wurden die Stärken und Schwächen der Söflinger herauskristallisiert?

Derbys haben bekanntlich ja ihre eigenen Regeln. Zum Einen möchte keine der beiden Mannschaften vor so einer Kulisse verlieren, zum Anderen brauchen beide Mannschaften die Punkte, da auch bei Söflingen der Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern ist. Wir bereiten uns auf Söflingen wie auf jeden anderen Gegen mittels Videoanalyse vor. Hier werden die Stärken und Schwachpunkte des Gegners analysiert und darauf richten wir dann unser Spielsystem aus. Grundstein für einen Sieg ist eine stabile und harte Abwehr, aus der wir dann 1. und 2. Welle laufen können, um zu „einfachen“ Toren zu gelangen. Zudem müssen wir im Angriff die Vorgaben umsetzten und unsere Chancenauswertung im Vergleich zum letzten Spiel deutlich verbessern. Wenn wir das schaffen und bedingungslos kämpfen, dann stehen unsere Chancen etwas Zählbares mitzunehmen nicht schlecht.

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Rubrik INTERNA:

Nicht mal alle deine Mitspieler kennen die Entstehungsgeschichte deines Spitznamen WEIZEN. Jetzt wird es mal Zeit... Erzähl mal...

Da muss ich lange zurück denken… Das rührt von einem Abend im Behr’schen Partykeller her. Zu späterer Stunde schenkte unser werter Team-Manager Ingo Behr ein Weizenbier ein. Jeder von uns trank eine Hälfte ohne das Glas abzusetzen. Dies wiederholte sich vielleicht das ein oder andere Mal noch an diesem Abend. Da der Spitzname „Tobi“ wohl zu langweilig ist, schlich sich der neue Spitzname „Weizen“ in der ersten Mannschaft ein. Dieser wird auch nur innerhalb der Mannschaft verwendet. ;)

Ein Satz an die Fans: Wir haben ge hofft, frühzeitig den Klassenerhalt zu schaffen... nun stehen wir im Tabellenkeller und brauchen Eure unfassbare Unterstützung, die uns bei Heimspielen immer trägt... WIR sagen DANKE!

Vielen Dank für deine Zeit und dasI nterview. Viel Erfolg im Ulm-Derby und der Mission Klassenerhalt.

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