Die zweite Mannschaft des TSV 1899 Blaustein hat sich am Sonntag im Spitzenspiel der Bezirksliga bei der TSG Schnaitheim II mit 24:18 durchgesetzt und zwei wichtige Punkte mit nach Blaustein genommen. Gegen den Tabellendritten aus Schnaitheim war es aber ein hartes Stück Arbeit.
Die Partie begann ausgeglichen. Die Gastgeber erwischten den leicht besseren Start, doch die TT blieb ruhig und arbeitete sich schnell ins Spiel. Vor allem über das Tempospiel und konsequente Abschlüsse im Angriff gelang es den Blausteinern, immer wieder auszugleichen und selbst in Führung zu gehen. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein intensives Hin und Her, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einem Spielstand von 10:10 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Blaustein dann deutlich stabiler. Die Abwehr stand kompakter, im Angriff wurde geduldig gespielt und die Chancen konsequent genutzt. Stück für Stück baute TT den Vorsprung aus und setzte sich Mitte der zweiten Halbzeit erstmals deutlicher ab.
Die Gastgeber versuchten zwar nochmal, den Abstand zu verkürzen, doch die TT blieb konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, viel Einsatz in der Defensive und effizientem Abschluss im Angriff brachten die Blausteiner den Vorsprung souverän über die Zeit.
Am Ende stand ein verdienter 24:18-Auswärtssieg, bei dem vor allem die starke zweite Halbzeit den Unterschied machte. Für TT bedeutet das zwei wichtige Punkte und ein weiteres Erfolgserlebnis. Somit bleibt die TT weiter an der Tabellenspitze.
Bereits kommende Woche kommt es am Samstagabend um 18:00 zum absoluten Spitzenspiel gegen die Aalener Sportallianz.
Das Hinspiel in Aalen ging knapp verloren, weshalb umso mehr gilt eine Schippe drauf zu legen und daheim ungeschlagen zu bleiben. Die TT hofft auf einige Zuschauer in der heimischen Lixhalle.
Für Blaustein spielten:
Timo Lung, Kevin Kaiser (Beide im Tor)
Pero Haller, Moritz Weber (2), Jannis Grasser (7), Max Bührle, Jan Riedel (1), Finn Grasser (1), Felix Rakebrandt, Tobias Weiler (1), Philipp Glocker (1), Theo Schnatenberg (1), Emilio Elze (8) und Raphael Grosse-Bley (2)




