Enttäuschung im Heimspiel: Blaustein unterliegt Hegensberg-Liebersbronn mit 30:32

Der erste Saisonsieg sollte endlich her, doch auch im Heimspiel gegen die SG Hegensberg-Liebersbronn musste sich der TSV Blaustein geschlagen geben. In einer gut gefüllten LIX-Halle unterlag die Mannschaft von Trainer Philipp Frey mit 30:32. Dabei zeigte die Partie einmal mehr, dass die Mannschaft phasenweise mithalten kann, sich durch eigene Fehler aber immer wieder selbst im Weg steht.

Blaustein erwischte keinen guten Start und ließ von Beginn an die nötige Sicherheit vermissen. Eine unerklärliche Nervosität prägte das Spiel, die sich vor allem in den Überzahlsituationen bemerkbar machte. Statt die numerische Überlegenheit konsequent auszunutzen, traf der TSV zu häufig falsche Entscheidungen. Auch im Positionsangriff fehlte es an der nötigen Tiefe, um die gegnerische Abwehr entscheidend unter Druck zu setzen.

Zwar konnte Blaustein beim 4:3 zwischenzeitlich die Führung übernehmen, fand anschließend aber zu selten einen konstanten Rhythmus. Hegensberg-Liebersbronn nutzte die Fehler konsequenter und setzte sich bis zur Pause auf 15:12 ab.

Nach einer deutlichen Ansprache von Philipp Frey kam Blaustein engagierter aus der Kabine. Die Mannschaft erhöhte das Tempo und fand nun bessere Lösungen im Angriff. Besonders Lino Schmid nutzte seine Möglichkeiten effektiv und gab dem Blausteiner Spiel wichtige Impulse. Schritt für Schritt arbeitete sich der TSV heran und schaffte beim 17:17 den Ausgleich. Auch im weiteren Verlauf blieb Blaustein dran und stellte beim 24:24 erneut Gleichstand her.

Doch als die Partie auf die entscheidende Phase zusteuerte, schlichen sich wieder zu viele Fehler ein. Hegensberg-Liebersbronn nutzte diese konsequent und setzte sich erneut ab. Blaustein versuchte bis zum Schluss, den Rückstand aufzuholen, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen. Am Ende stand eine vermeidbare 30:32-Niederlage.

Damit wartet der TSV auch nach dem vierten Spieltag weiter auf die ersten Punkte. Die Leistungssteigerung nach der Pause und die beiden Ausgleichsphasen machen deutlich, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, zurückzukommen. Gleichzeitig muss es gelingen, die eigenen Fehler zu reduzieren, in Überzahlsituationen bessere Entscheidungen zu treffen und im Angriff mehr Tiefe zu entwickeln.

Die nächste Chance auf einen Heimsieg gibt es bereits am kommenden Samstag um 20 Uhr gegen Mitabsteiger Plochingen

Es spielten (Tore / Siebenmeter): Luca Bosch (8/1), Lino Schmid (8), Simon Denschlag (6), Florian Hipp (3), Daniel Schmid (3), Niklas Valentin Braune (1), Raffael Heinz (1), Jakob Bundschu, Bernd Frey, Mick Grasser, Erik Hönig, Jan Riedel, Florian Schelkle, Leon Schreinert