Oberliga: Männer 1 verlieren deutlich gegen Wolfschlugen

Der TSV Blaustein musste sich am Samstagabend dem TSV Wolfschlugen in der heimischen LIX-Halle deutlich mit 26:39 geschlagen geben. Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Die Mannschaft von Philipp Frey erwischte einen guten Start und ging schnell mit 2:0 in Führung. Bis zum 6:6 begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und Blaustein zeigte, dass an diesem Abend durchaus etwas möglich gewesen wäre.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit häuften sich jedoch die Fehler im Blausteiner Spiel. Eine deutlich erhöhte Fehlerquote im Angriff und fehlender Zugriff in der Abwehr ermöglichten es den Gästen, sich Schritt für Schritt abzusetzen. Über 6:11 wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 11:18 an. Dabei wäre bei einer konsequenteren Chancenverwertung zu diesem Zeitpunkt durchaus ein deutlich engeres Spiel möglich gewesen.

Der Start in die zweite Halbzeit verlief dann alles andere als optimal. Blaustein verschlief die ersten Minuten und musste einen 1:5-Lauf der Gäste hinnehmen. Damit war die Partie frühzeitig in eine Richtung gelenkt, die für die Gastgeber nur noch schwer zu korrigieren war.

Um nochmals neue Impulse zu setzen, stellte Philipp Frey im Angriff auf sieben Feldspieler um. Diese Maßnahme zeigte offensiv durchaus Wirkung: Blaustein kam wieder häufiger zu Durchbrüchen und konnte selbst mehr Tore erzielen. Gleichzeitig bot die offensive Ausrichtung dem TSV Wolfschlugen jedoch Räume für schnelle Gegentreffer, sodass der Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzt werden konnte.

Am Ende stand mit 26:39 eine sehr deutliche Niederlage auf der Anzeigetafel. Das Ergebnis fällt dabei höher aus, als es der Spielverlauf zu Beginn vermuten ließ. Zu selten gelang es dem jungen Blausteiner Team, das eigene Leistungsniveau abzurufen und über längere Phasen konstant auf die Platte zu bringen. Gerade die vielen Fehler und die fehlende Konsequenz in der Abwehr machten es dem Gegner zu einfach.

Für den TSV Blaustein gilt es nun, die richtigen Schlüsse aus der Partie zu ziehen und im Training weiter an den eigenen Abläufen zu arbeiten. Das vorhandene Potenzial muss über die gesamte Spielzeit abgerufen werden, um in der Oberliga konkurrenzfähig zu sein.

Es spielten (Tore/Siebenmeter):
Florian Schelkle, Quirin Dück, Andreas Müller (2), Daniel Schmid (5), Leon Schreinert, Jan Riedel, Erik Hönig, Florian Hipp (3), Luca Bosch (7/2), Raphael Bayram, Theo Schnatenberg, Mick Grasser, Raffael Heinz (2), Lino Schmid (6/2), Bernd Frey